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24.01.2024 00:02 Alter: 28 days
Von: SH

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24.01.2024:

Online-Sprechstunde

„Fatigue – unendlich müde und erschöpft“



Die „Fatigue-Sprechstunde“ findet am Mittwoch, den 24. Januar 2024, in der Zeit von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr online, organisiert durch die Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e. V. (SAKG) statt.

„Schlaf dich richtig aus, dann bist du wieder fit!“ Menschen mit akuten oder überstandenen Krebserkrankungen hilft dieser Rat oft nicht weiter. Betroffene erleben eine Erschöpfung, die mit der üblichen Müdigkeit gesunder Menschen kaum etwas gemeinsam hat; man spricht von einer tumorassoziierten Fatigue.Fatigue ist dabei nicht immer leicht zu erkennen, denn sie kann sich in verschiedener Art und Intensität äußern und über einen unterschiedlich langen Zeitraum anhalten. Die Auswirkungen sind jedoch nicht zu unterschätzen – Fatigue kann den Alltag, familiäre und soziale Beziehungen, die Rückkehr in die Arbeitstätigkeit als auch die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigen.

Dr. med. Constantin Puy, Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) spricht in der Sprechstunde über die Fatigue bei Krebs und deren Auswirkungen. Dabei können Betroffene mit dem Experten und untereinander ins Gespräch kommen, Strategien austauschen und praktische Anregungen diskutieren, um einen individuellen Umgang mit der belastenden Symptomatik zu finden.

Die Sprechstunde wird online, via Zoom-Meeting, stattfinden. Anmeldungen sind ab sofort unter der Telefonnummer 0345 478 8110 bzw. über info[at]sakg.de möglich. Die Sprechstunde ist kostenfrei.

Online-Sprechstunde „Fatigue – unendlich müde und erschöpft“
Fachimpuls und Austausch
Mittwoch, 24. Januar 2024, 15.00 Uhr
Virtuelle Plattform: Zoom-Meeting
Informationen und Anmeldungen: Tel.: 0345 478 8110; info[at]sakg.de

Hintergrund zu den Online-Sprechstunden 2024
Mit den Online-Sprechstunden 2024 will die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft Krebsbetroffene und deren Angehörige in ihrer Kompetenz stärken und ihrem Bedürfnis nach Information, Beratung und Unterstützung Rechnung tragen, denn in der modernen Krebsmedizin sind die Patient*innen Teil des Behandlungsteams. Krebspatient*innen von heute möchten als aktive, gleichberechtigte Partner akzeptiert werden, selbst aktiv zu einer Verbesserung des Krankheitsverlaufes beitragen und mitentscheiden.Je mehr Betroffene wissen, desto genauer verstehen sie auch, was mit ihnen passiert und warum die jeweilige Behandlungsmethode Erfolg verspricht. Dieses Wissen reduziert die Angst und hebt das Selbstwertgefühl. Wir wollen den Betroffenen ermöglichen, „Informierte Entscheidungen“ treffen zu können – Entscheidungen, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Das ganze Jahr über wird die Möglichkeit geboten, Fragen an Expert*innen zu stellen und in die Diskussion zu gehen. Die Teilnehmenden erwartet ein vielseitiges Programm. Die Veranstaltung wird von der SAKG und Vertretern der Landesverbände der Selbsthilfe Sachsen-Anhalts ausgerichtet und moderiert.

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