Aktion Lucia „Licht gegen Brustkrebs“

Foto: Aktion Lucia 2022, Kerzen werden entzündet
Fotos: SAKG

In Deutschland sterben pro Tag 51 Frauen an Brustkrebs. Um der verstorbenen Frauen zu gedenken werden vielerorts Kerzen entzündet.
Mit dieser Zeremonie, die nach der Lichtträgerin „Lucia“ benannt ist, eröffnenen Krebs- oder andere Selbsthilfeorganisationen am 1. Oktober jedes Jahr in vielen deutschen Städten den Aktionsmonat gegen Brustkrebs, der weltweit im Oktober begangen wird.
Die Kerzen stehen, neben dem Gedenken an die Opfer, auch für die brennenden Anliegen von Menschen mit einer Krebserkrankung: effektive, qualitätsgesicherte, seriöse und medizinisch ausgereifte Therapien, eine gute Nachsorge, ausreichende psychoonkologische Betreuungsangebote und ambitionierte Forschung. „Die medizinische Versorgung von Frauen mit Brustkrebs ist in Deutschland sehr gut. Trotzdem gibt es noch Schwächen im System“, sagt eine Krebsbetroffene.  „Insbesondere in Sachen Nachsorge gibt es noch viel Handlungsbedarf.“

Ob Irmtraud Blume, vom Frauenzentrum Wernigerode, die in der Fußgängerzone in Wernigerode aktiv war oder Kathrin Maasch mit ihrer Aktion in der Laurentiuskirche in Weißenfels - diese Beispiel zeigen, das Menschen nicht vergessen werden, die den Kampf verloren haben und das Hoffnung besteht, auch wenn es manchmal dunkel ist.


Hintergrund Aktion Lucia

Jeden Tag sterben in Deutschland Frauen an den Folgen einer Brustkrebserkrankung. Für diese Frauen zünden viele Initiativen am 1. Oktober eines jeden Jahres ein Licht an – überall in Deutschland. 
Im Namen der Aktion wird auf Lucia als Lichtträgerin Bezug genommen, damit Licht auf Mängel und Schwächen in der Behandlung von Brustkrebs geworfen werde. 
Die Aktion benennt diese und setzt sich weiterhin für bessere Ursachenforschung, Diagnostik, Behandlung, Nachsorge und Früherkennung und eine umfassende und ausreichende psychoonkologische Begleitung ein. 
Der Erfolg: Noch vor 12 Jahren wurden 53 Kerzen für die täglich

  • mehr Licht ins Dunkel der Ursachenforschung
  • mehr Licht in die Früherkennung
  • mehr Licht in die Lücken der Versorgungskette
  • mehr Licht in den Sparkurs der Nachsorge
  • mehr Licht in das Krebsregister