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19.02.2020 00:01 Alter: 145 days
Von: SH

19.02.2020:

Zurück in den Alltag – trotz Nebenwirkungen nach Krebstherapien/ Vortrag

Info-Veranstaltung in Halle (Saale)



Mit „Zurück in den Alltag – trotz Nebenwirkungen nach Krebstherapien“ findet am Mittwoch, den 19. Februar 2020, um 16:00 Uhr ein Vortrag für Betroffene, Angehörige und Interessierte im Veranstaltungsraum der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) in Halle (Saale), Paracelsusstraße 23 statt. Die Behandlung ist abgeschlossen – langsam kehren die gewohnten Kräfte zurück. Nun wollen viele Betroffene auch beruflich wieder Fuß fassen. An den Arbeitsplatz zurückzukehren ist ein wichtiger Schritt zurück in den Alltag, der sich positiv auf das Selbstwertgefühl auswirken kann. Das Gefühl im Arbeitsleben gebraucht zu werden ist wichtig für die Lebensqualität, verbunden mit den sozialen Kontakten sowie der finanziellen Absicherung der Krebspatienten: Über 60 Prozent der Betroffenen kehren zurück in den Beruf.  Aber was passiert Betroffenen im Alltag? Wie komme ich mit den Nebenwirkungen zurecht? Was hilft bei Polyneuropathie? Wie bekomme ich Ess- und Verdauungsstörungen in den Griff?
Diese und ähnliche Fragestellungen können während des Vortrages mit Dr. Timo Behlendorf, Facharzt für Hämatologie/Onkologie besprochen werden.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen bitte unter: 0345 478 8110 oder info[at]sakg.de

Zurück in den Alltag – trotz Nebenwirkungen nach Krebstherapien/ Vortrag Mittwoch, 19. Februar 2020, 16:00 Uhr
Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Veranstaltungsraum

(Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, 3. Etage)
Paracelsusstraße 23
06114 Halle (Saale)
Informationen und Anmeldungen unter 0345 4788110 oder info[at]sakg.de

Hintergrund
Krankheitsfolgen und belastende Symptome: lindern, behandeln, verhindern – für Krebsbetroffene nach Therapie und Rehabilitation ein Dauerbrenner im Alltag.Eine zusätzliche Belastung, unabhängig von der eigentlichen Erkrankung sind Begleitsymptome für viele Krebspatienten. Doch Schmerzen, Erschöpfung, Probleme mit Haut oder Haaren, eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, Übelkeit, Ess- und Verdauungsstörungen oder Lymphödeme lassen sich behandeln bzw. können dagegen Strategien und Lösungen gefunden werden. Viele weitere Nebenwirkungen der Krebstherapie, wie beispielsweise Polyneuropathie (Erkrankungen des peripheren Nervensystems – Gefühllosigkeit der Fingerkuppen z. B.), Ernährungsstörung, Durchfallneigung, Inkontinenz u.v.m. können heute durch entsprechende Behandlung und Unterstützung durch den Arzt aufgefangen oder ganz vermieden werden.Neben der gesetzlichen Aufklärungspflicht ist sensibles Vorgehen wichtig, sollen die Betroffenen doch mehr an Lebensqualität gewinnen und nicht beunruhigt oder verunsichert werden. Nebenwirkungen wenn möglich vermeiden, Medikamenteneinnahme aufmerksam überwachen und kontrollieren, den Therapieplan mit dem Arzt überdenken, das kann helfen die Lebensqualität zu verbessern. Das Beratungsangebot wird unterstützt durch die Rentenversicherung Mitteldeutschland und der GlücksSpirale. Es richtet sich an Krebsbetroffene aus Sachsen-Anhalt die den beruflichen Wiedereinstieg planen. Für Beratungen und Kriseninterventionsgesprächen können sich Krebsbetroffene bei der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Saale) unter 0345 4788110, der Beratungsstelle der Krebsgesellschaft in Magdeburg, Leibnizstraße 4 unter 0391 56 93 8800 oder info@sakg.de anmelden. Persönliche Beratungen werden individuell organisiert.

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