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17.04.2019 00:01 Alter: 34 days
Von: SH

Jahresprogramm 2019

17.04.2019:

„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung/ Vortrag“

Info-Veranstaltung in Magdeburg



Am Mittwoch, den 17. April 2017, 15:30 Uhr, findet im Raum 500, Hauptgebäude, 5. Etage, der AOK Sachsen-Anhalt, Lüneburger Straße 4, in Magdeburg der Vortrag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAGK) statt.Simone Leopold, Sozialarbeiterin des PEHISA Betreuungsvereins Magdeburg e. V. in Magdeburg spricht über die Absicherung und Betreuung in Not geratener Menschen. Auftrag des Betreuungsvereins ist die Begleitung von Menschen in rechtlichen, individuellen und persönlichen Anliegen. Große Bedeutung kommt den Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen zu, die bei der Fürsorge von Angehörigen wichtig sind.Bei schweren Erkrankungen sollte die Fürsorge der Angehörigen schriftlich geregelt werden. Nach welchen Grundätzen gehandelt oder ob ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt wird, hängt von unterschiedlichen Situationen ab.  Krebsbetroffene, Angehörige und Interessiert sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.Während und nach der Veranstaltung ist Raum für Fragen und Austausch.

Anmeldungen unter 0391 56938800 oder info[at]sakg.de.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung/ Vortrag
17. April 2019 (Mittwoch), 15:30 Uhr
AOK Sachsen-Anhalt
Raum 500, Hauptgebäude, 5. Etage
Lüneburger Straße 4
39106 Magdeburg
Anmeldungen unter 0391 56938800 oder info[at]sakg.de


Hintergrund:
Jeden kann es jederzeit treffen: Durch Unfall oder Erkrankungen können Menschen die wichtigen Dinge des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln. Bevor man anderen wichtige Entscheidungen überlässt bzw. die Verantwortung abgibt, sollte vorbeugend selbst entschieden werden, was im Falle eines Angehörigen geschehen soll.
Der Gesetzgeber bestellt in der Regel, durch das örtliche Amtsgericht als Vormundschaftsgericht, Betreuer, für den Fall, dass jemand etwa durch einen Infarkt, Alters- oder Krebserkrankung (Demenz) usw. nicht mehr handlungsfähig sind.
Um zu vermeiden, dass durch die Gerichte eine fremde Person benannt wird, kann mit einer Betreuungsverfügung frühzeitig eine Person des Vertrauens benannt werden, die durch das Gericht bestellt werden soll, aber auch wer nicht zum Betreuer werden soll, wo sich der Wohnsitz des Betreuten befindet und in eingeschränktem Maße wie mit Finanzen umgegangen werden soll.
Die Bestellung obliegt letztlich dem Gericht, das auch eine gewisse Kontrolle über den Betreuer ausübt. Um aber ein Stück weit Sicherheit für die zu betreuende Person zu erhalten, können im Vorfeld Maßnahmen ergriffen werden.

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